Hirntote sollen automatisch Organspender sein​

Rund 1500 Patienten warten in der Schweiz jährlich auf eine Organspende. Nur rund ein Viertel kann auf eine Organtransplantation hoffen. Grund: Es fehlt an Spenderorganen. Das soll sich ändern.

Nach heutigem Gesetz dürfen Organe nur entnommen werden, wenn der Spender zu Lebzeiten einer Organspende zugestimmt hat (Spenderausweis) oder im Notfall die Angehörigen die Zustimmung geben.

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Rund 1500 Patienten warten in der Schweiz jährlich auf eine Organspende. Nur rund ein Viertel kann auf eine Organtransplantation hoffen. Grund: Es fehlt an Spenderorganen. Das soll sich ändern.

Nach heutigem Gesetz dürfen Organe nur entnommen werden, wenn der Spender zu Lebzeiten einer Organspende zugestimmt hat (Spenderausweis) oder im Notfall die Angehörigen die Zustimmung geben.

Solidarität mit den Todgeweihten

Ein spendenwilliger Mensch kann an acht Empfänger spenden und damit mehrere Leben retten. Mit dieser Aussage wirbt Swisstransplant(Nationale Stiftung für Organspenden) für Organspenden. Die Schweizer und Schweizerinnen werden aufgerufen, der Organspende gegenüber toleranter zu sein und Solidarität mit den Leidenden zu zeigen. Niemand soll wegen Mangel an Organen sein Leben frühzeitig beenden müssen.

Die meisten Menschen finden diese Argumentation logisch. Wenn das eigene Leben sowieso zu Ende geht, weshalb soll eine Organentnahme verweigern werden?  Ist es  nicht ein selbstverständlicher Akt der Nächstenliebe, wenn damit einem totgeweihten Menschen das Leben gerettet werden kann?

Organtransplantation – die Lösung?

Organempfänger wartenauf Herz, Lunge, Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse oder Dünndarm. Als Gewebespenden kommen Augenhaut, Haut, Eihäute, Herzklappen, Blutgefässe, Knochen, Knorpel, Bänder und Blutstammzellen in Frage.

Ist der Mensch ein Ersatzteillager, das über seinen Tod hinaus lukrativ vermarktet werden kann und soll?

Rationale Überlegungen beziehen nicht ein, dass Organe dem sterbenden Menschen entnommen werden, nicht am toten. Um das Vorgehen zu rechtfertigen wurde der Begriff ‚Hirntod‘ eingeführt. Die Herztätigkeit wird künstlich erhalten.

Der Mensch lebt noch! Der Sterbende hat Schmerz- und Gefühlempfindungen. Zur Entnahme der Organe braucht es deshalb eine Narkose.

Es eilt! Das Spenderorgan kann nur durchblutet weiter verarbeitet werden. Zeit für den Sterbeprozess natürlich zu beenden, kann dem Spendenden nicht gegeben werden. Oder bietet ein Operationssaal die Atmosphäre, die sich Menschen wünschen, um diese Welt zu verlassen? Genügt es für die Angehörigen zu wissen,

dass Verstorbene wieder „vorzeigbar“ hergerichtet werden?

Die Realität

Der Mensch ist eine Leib-Seele-Geist-Einheit. Jeder Mensch – jede seiner Zellen – ist einzigartig  und kann in einem andern Organismus, der auch einzigartig ist, nicht weiterleben. Der Organismus des Empfängers wehrt sich gegen das Spenderorgan, das für ihn ein Fremdkörper ist. Aus dem Kranken wird kein gesunder Mensch. Der Trick der Medizin, durch Medikamente das Abstossen zu verhindern gelingt nur bedingt: Die Medikamente müssen lebenslang eingenommen werden. Die Immunabwehr wird dadurch wesentlich geschwächt. Die Kranken sind krankheitsanfälliger. Sie bleiben ihr Leben lang von der (Pharma-)Medizin abhängig.

Transplantationsmedizin – ein Wirtschaftszweig

Swisstransplantunterstützte die Initiative ‚Organspenden fördern – Leben retten‘ ideell und mit einer Starthilfe von  CHF 50‘000.00.  Gut investiertes Geld, wenn die Transplantationsmedizin boomt! Das lukrative Geschäft  hat zusätzlich ein hohes Missbrauchspotenzial.

Viele Herz-, Leber- und Nierenkrankheiten usw. entstehen durch Fehler in der Lebensführung, durch ungenügende Aufklärung, Fehlinformationen und Fehlbehandlungen. An den Universitäten werden die Fächer Ursachenforschung und ursächliche Heilbehandlungen nicht gelehrt.

Viel Leid könnte erspart werden, wenn das Geld, das für Transplantationsmedizin ausgegeben wird, für Aufklärung über echte Gesundheitsvorsorge und ursächliche Heilbehandlungen  investiert würde.

Es besteht ein Nachholbedarf an Wissen bei der ganzen Bevölkerung inklusive Fachpersonal im so genannten Gesundheitsweisen.Die Wirtschaft unter anderem die Transplantationsmedizin ist jedoch an Gesundheitsvorsorge  nicht interessiert, denn ‚Gezielt Gesund Bleiben‘  ist für sie nicht  rentabel.

Gesundheitsberatung GGBArbeitsgruppe Schweiz, www.gesundheitsberatung.ch

Weiterführende Literatur:

Gutjahr, I.,/Jung, M., Dr. phil.: Sterben auf Bestellung. emu-Verlag

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